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Aktuelles

04.05.2012 |

Fortbildung Filesharing

Neues zu: Filesharing, Abwehr von Abmahnungen, Kosten für Abmahnungen und Unterlassungs-...mehr…

20.03.2012 |

Prüfungsrecht für Azubi´s & Studenten

Gerade mit der Schule fertig und schon geht’s weiter mit den Prüfungen- für die Azubi’s...mehr…

21.02.2012 | Fachbeiträge

Dates-Beitrag 12. Februar 2012

Die an den Haustüren angehängten Ablesetermine verraten es: Die Nebenkosten stehen auf...mehr…

21.02.2012 | News allgemein

Erfolgreicher Abschluss-...

Im Januar dieses Jahres konnte ich meine Teilnahme am Fachanwaltslehrgang für Urheber-...mehr…

»Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen.«

Dieter Hildebrandt

 


Unsere Anwälte sind für Sie da – an unserem Standort in Erfurt im persönlichen Termin, telefonisch und selbstverständlich finden Sie auch durch die elektronischen Kontaktmöglichkeiten zu uns. Unsere Arbeit ist durch schnelle, persönliche und unkomplizierte Kontaktaufnahme gekennzeichnet. So sind wir flexibel und deutschlandweit für Sie erreichbar und können Ihre Anliegen fundiert und lösungsorientiert bearbeiten.

 

 

 

»Vertrauen ist gut. Anwalt ist besser.«

Quelle: Imagewerbung des DAV

 

Ob es sich um Fragen zum Arbeitsrecht oder zum Familienrecht handelt, ob man einen Anwalt in Berlin oder in Köln benötigt – nichts geht über einen guten Rechtsanwalt, der fachlich versiert in seinen thematischen Schwerpunkten einfach top ist. Ein Anwalt, dem der Mandant vertraut und der es versteht, ihm in der aufregenden Zeit eines Prozesses nicht nur fachlich, sondern auch menschlich zur Seite zu stehen. Denn jeder, der schon einmal einen Prozess mitgemacht hat, weiß was das heißt – unabhängig davon, ob man Kläger oder Beklagter ist, unabhängig davon, um welches Rechtsgebiet es sich handelt so ist ein Prozess immer eine psychische und finanzielle Belastung. Plötzliche Stimmungsschwankungen von heller Verzweiflung über vollständige Gleichgültigkeit bis zu totaler Freude sind nicht selten – und am schlimmsten ist es vielleicht, die Monate zwischen den einzelnen Prozesstagen durchzustehen. Gar nicht zu reden von den Augenblicken, in denen man die Nachricht über eine Berufung oder Revision der Gegenseite erhält – in solchen Momenten möchte man oft schlicht einfach nur noch aufgeben. Gerade dann ist ein erfahrener, etablierter Anwalt eine unglaubliche Erleichterung – zwar kann er wenig an der oft chaotischen Gefühlslage ändern, doch er kann seinem Mandanten das sichere Gefühl geben, in guten Händen zu sein und die Verhandlung vor Gericht getrost der professionellen Vertretung des Anwalts zu überlassen. Für einen Mandanten – unabhängig davon, ob Kläger oder Beklagter, ist das eine echte Wohltat. Denn er dürfte einen Prozess gerade als Geladener oft wie unter Drogeneinfluss erleben und kaum wirklich aufnahme- oder aussagefähig sein – da ist es schlicht nur gut und beruhend, einen kompetenten Vertreter der Zunft neben sich zu wissen, dem man das Geschehen getrost in die erfahrenen Hände legen kann. Doch worauf gilt es, bei der Auswahl seines Anwalts zu achten? Welche Referenzen sollte er haben?


Schritt 1 – Wahl das richtigen Anwalts

Maßgeblich ist zuerst, dass man sich einen Fachanwalt für das jeweilige Rechtsgebiet aussucht. Ob es um Mietrecht geht oder um Sozialrecht, ob es Streitigkeiten im Verkehrsrecht betrifft oder den relativ neuen Bereich Onlinerecht – der ausgesuchte Rechtsanwalt sollte thematisch entsprechend versiert und ausgebildet sein. Bevor man sich für einen bestimmten Juristen entscheidet, schadet auch die Frage nach genauen Referenzen nicht. So kann im Arbeitsrecht die Frage zu klären sein, ob er bereits Erfahrungen mit Klagen gegen den betroffenen Arbeitgeber hat und ob er schon Erfolge und gewonnene Prozesse vorzuweisen hat. Gleiches gilt in den vielen anderen Rechtsgebieten – ob Erbrecht, Familienrecht oder Mietrecht. An dieser Stelle muss man als Mandant einfach das sichere Gefühl haben, der ausgewählte Anwalt hat mehrjährige einschlägige Erfahrungen und Erfolge in dem entsprechenden juristischen Fachgebiet vorzuweisen. Auch eine Empfehlung der eigenen Rechtschutzversicherung ist übrigens eine gute Anlaufstelle, denn sie haben häufig entsprechende Premiumanwälte in ausgewählten Rechtsgebieten, die echte Spezialisten auf ihrem Gebiet sind.

Nun hat man ihn also gefunden, den Experten auf dem betroffenen Rechtsgebiet. Hilfreich ist dabei, wenn er in erreichbarer örtlicher Nähe zu finden ist. Zwar sind im Zeitalter des Internets dem schnellen Versand von Informationen keine Grenzen gesetzt, doch es ist durchaus sinnvoll, dass Anwalt und Mandant zumindest ab und zu ein persönliches Gespräch vereinbaren können. So kann ein Anwalt in Berlin einem Mandanten in Köln sicher in vielen Fällen weiterhelfen, doch manchmal muss es einfach ein Gespräch mit Blickkontakt sein. Umgekehrt bedeutet das, dass Rechtsanwälte Leipzig und Dresden gemeinsam abdecken können, während ein anderer erfahrener Anwalt Erfurt und Thüringen gleichermaßen betreuen kann. Eine gewisse regionale Spezialisierung ist also durchaus möglich und empfehlenswert.


Schritt 2 – Schilderung des Falls

Nachdem man sich entschieden hat, welcher Anwalt die Mandantschaft übernehmen soll, kommt der erste spannende Teil – er muss alle Details zum jeweiligen Fall erfahren und eine erste Einschätzung der Erfolgsaussichten abgeben. Hier hilft dem Mandanten letztlich nur eines – absolute Offenheit. Er muss die Ziele des Verfahrens offen legen – will er zum Beispiel eine Abfindung aushandeln, ist die Kündigung unrechtmäßig, ist die Abmahnung ungerechtfertigt oder geht es um eine Klage in Bezug auf das zuständige Versorgungswerk.

Geht es um eine Scheidung, wird die Frage des Unterhalts zu klären sein und unter Umständen auch die Fragen nach dem Sorge- und Umgangsrecht mit den Kindern. Nicht weniger heikel können die vielfältigsten Klagepunkte im Familienrecht sein. Im Mietrecht dagegen sind Punkte zu klären wie bestehende Mietrückstände oder diverse Pflichten, denen der Vermieter nicht nachgekommen sein soll. Wie auch immer sich die spezifischen Fragestellungen ergeben, der Anwalt muss möglichst viele Hintergründe kennen – denn nur dann ist es ihm möglich, eine vernünftige, fundierte und gut durchdachte Strategie für die Formulierung der Klage zu entwickeln. Diese muss nicht nur auf das Ziel des Mandanten ausgerichtet sein, sondern auch solide begründet werden. Dabei helfen alle Details und Hintergründe zu dem jeweiligen Fall ganz enorm.


Schritt 3 – Eröffnung der Streitigkeit

Im nächsten Schritt wird die Streitigkeit dann eröffnet – in der Regel mit der Erhebung einer Klage. Hier hängt es allerdings sehr von den jeweiligen Umständen des Prozesses ab, wie der genaue Ablauf ist. Während im Arbeitsrecht nun durchaus eine Klage folgen kann, hat man im Fall von offenen Verbindlichkeiten vielleicht das gesamte außergerichtliche Mahnverfahren bereits hinter sich und sieht jetzt ebenfalls nur noch den Weg der Klage auf Zahlung. Selbst im Verkehrsrecht kann nun eine Klage anstehen, die je nach Vorwurf auch in ein Strafverfahren münden kann. In diesem Fall hätte sich der Verkehrsteilnehmer auch eines strafrechtlichen Vergehens im Straßenverkehr schuldig gemacht – was gar nicht so selten ist. Spätestens aber, wenn die Klage beim zuständigen Gericht eingereicht ist, geht das gesamte Verfahren seinen ordnungsgemäßen Gang. Die Klage geht bei Gericht ein und wird der Gegenseite zugestellt. Je nach Rechtsgebiet kann nun ein Gütetermin folgen, in dem man sich um die gütliche und außergerichtliche Einigung der Angelegenheit bemüht. Ist das nicht möglich, kommt es zum Prozess der ersten Instanz.

Wird man als Kläger oder Beklagte zur Verhandlung geladen, besteht Anwesenheitspflicht. Je nach Sachlage kann es schon in der ersten Instanz sehr angeraten sein, sich durch einen Anwalt vertreten zu lassen obwohl hier noch nicht zwingend Anwaltszwang besteht. Doch während einer solchen Verhandlung tauchen immer wieder Fragen auf, deren Beantwortung den weiteren Verlauf maßgeblich beeinflussen kann. Dies gilt vor allem im Strafprozess, wenn Zeugen unter Eid aussagen müssen. Dann kann es sehr empfehlenswert sein, bereits in der ersten Instanz durch einen erfahrenen Juristen vertreten zu werden. Ähnlich sieht die Situation bei einer Auseinandersetzung im arbeitsrechtlichen Bereich aus – soll das Gericht eine Einigung herbeiführen oder ein Urteil sprechen, hängt für den Kläger sehr viel von dem Verlauf des Prozesses ab. Entsprechend dürfte die Gemütslage dann sein – von hochgradiger Nervosität bis zu blanker Panik reicht dann das Spektrum der Gefühle. Ist das Fortbestehen eines langjährigen Arbeitsverhältnisses von dem Urteilsspruch des Gerichts abhängig, wird der Kläger rein emotional kaum in der Lage sein, dem Prozess konzentriert zu folgen und zu jeder Zeit die richtigen Antworten in der passenden Tonalität zu geben. Ein erfahrener, souveräner Anwalt ist dann für den Kläger eine enorme Erleichterung und Unterstützung – ganz besonders, wenn er sich einem früheren Widersacher auf der Seite des Arbeitgebers gegenüber sieht. Zum Abschluss der ersten Instanz wird in der Regel ein Urteil gesprochen – hat man einen versierten Rechtsanwalt an seiner Seite, ist die Chance umso größer, dass es so lautet, wie man sich das erhofft hatte.


Schritt 4 – Warten auf die Urteilsverkündung

Nun heißt es warten – für Kläger und Beklagten ist das oft eine sehr nervenaufreibende Zeit, denn bis das Urteil mit Begründung bei beiden Parteien vorliegt, können Wochen vergehen. Dann beginnt die Berufungsfrist, das bedeutet, die unterlegene Seite muss auf der Basis der Urteilsbegründung entscheiden, ob sie Berufung einlegen und in die nächste Instanz gehen will. Entscheidet sie sich für die nächste Instanz, folgt auf die Einlegung der Berufung die Berufungsbegründung, die ebenfalls noch einmal einige Wochen dauert. Mit dem Eingang der Berufungsbegründung beim zuständigen Gericht der zweiten Instanz wird auch das Datum für den nächsten Prozess festgelegt – was wiederum einige Wochen in Anspruch nehmen wird. Für den Kläger oder Beklagten kann diese Zeit zu einer echten Nervenprobe werden, denn hier gehen regelmäßig mehrere Monate ins Land. Gerade in dieser Phase ist ein erfahrener Rechtsanwalt Gold wert, auf den man sich blind verlassen kann, wenn wieder einmal Rückfragen hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise aufkommen.

In der zweiten Instanz läuft der Prozess nicht anders als in der ersten auch – es kommt zur Verhandlung, in der jetzt meist Anwaltszwang besteht. Das bedeutet, jede Seite muss sich durch einen zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen. Der Fall wird hier noch einmal aufgerollt, die Berufungsbegründung sowie die Erwiderung darauf werden beurteilt. Kommt es nicht zu einer gütlichen Einigung, wird das Gericht ein Urteil sprechen, nachdem beide Seiten noch einmal sehr ausführlich gehört wurden und nachdem meist auch eindringlich noch einmal auf eine gütliche Einigung von Seiten des Gerichts hingewirkt wurde. Von der Urteilsverkündung bis zur Begründung und der Zustellung bei beiden Parteien einschließlich der nun folgenden Revisionspflicht können noch einmal viele Wochen ins Land gehen. Sie stellen den nun schon erfahrenen Kläger oder auch den Beklagten mit Sicherheit noch einmal auf eine enorme Geduldsprobe. Während dieser Zeit dürfte der eine oder andere Anruf bei seinem Anwalt anstehen, wie denn der Stand der Dinge ist - auch dann ist ein souveräner Anwalt von Vorteil.

Doch irgendwann hat auch das längste Verfahren ein Ende – ob es um arbeitsrechtliche Streitigkeiten geht, ob eine Scheidung ansteht oder ob ein Fall im Erbrecht oder im Sozialrecht ansteht. Gerade Auseinandersetzungen, die bis vor die jeweiligen höchsten Instanzen der Gerichtsbarkeit gehen, können sich allerdings durchaus über mehrere Jahre hinziehen. Andererseits muss sich nicht jeder Fall dramatisch in die Länge ziehen. Während der Streit mit einem Versorgungswerk durchaus in die höchste Instanz gehen kann, kann eine Scheidung oder ein Rechtsstreit im Onlinerecht schon im ersten Rechtszug erledigt sein. Doch gerade bei einem jahrelangen Prozessverlauf wird die anwaltliche Vertretung vielleicht auch noch einmal gewechselt, wenn man mit der bisherigen Betreuung nicht zufrieden ist. Dann ist der neue Anwalt vielleicht in München statt wie bisher in Dresden. Auch kann der Anwalt selbst sein regionales Gebiet aufgeben. Dann kann beispielsweise ein anderer Anwalt aus Thüringen den Fall als Empfehlung übernehmen, wenn der angestammte Anwalt Erfurt verlässt und seine alten Fälle abgibt. Die Umstände für einen Wechsel in der anwaltlichen Betreuung können sicher sehr vielfältig und vielschichtig sein. In jedem Fall muss eine neue Vertretung sich zunächst in den Fall einarbeiten. Auch besteht dann immer die Möglichkeit, dass ein Anwalt aus München die Auseinandersetzung mit ihren Erfolgschancen ganz anders beurteilt als dies durch die Rechtsanwälte Leipzig der Fall war.

Wie auch immer sich der Prozess im Einzelnen entwickelt, so ist wohl völlig unstrittig – wer jemals in seinem Leben mit einer solchen Angelegenheit konfrontiert war, wird es wohl nicht noch ein zweites Mal erleben wollen. In jedem Fall geht nichts über einen erfahrenen und fachlich versierten Anwalt, der die Interessen seiner Mandantschaft verfolgt. Schlimmer noch als im Erbrecht, im Onlinerecht oder auch in familiären Auseinandersetzungen muss es sein, wenn es um einen Strafprozess geht und möglicherweise sogar Unschuldige vor Gericht stehen. Die Auswirkungen für das weitere Leben, für den beruflichen Erfolg und das gesellschaftliche und soziale Ansehen dürften schlicht nicht zu ermessen sein, wenn wirklich ein Unschuldiger vor Gericht steht und eines Verbrechens angeklagt oder gar für schuldig befunden wird, das er nicht begangen hat. Solche Fälle können ganze Leben zerstören, sie haben weder auf der Seite des Klägers noch des Beklagten einen tatsächlichen Gewinner.

Was auch immer aber die Hintergründe sind, wo auch immer die zuständige Gerichtsbarkeit angerufen wird – es gibt deutschlandweit in allen Rechtsgebieten sehr gute und erfahrene Anwälte in großen oder kleinen Kanzleien, in deren Hände man jede Rechtsstreitigkeit beruhigt legen kann. Schon das deutsche Studium sorgt dafür, dass unseren Rechts- und Staatsanwälten eine große Portion Wissen mitgegeben wird, das sie im Lauf ihrer Berufsjahre in der Praxis anwenden und verfeinern können. Das gilt für anwaltliche Vertretungen in München ebenso wie in Köln, Berlin oder Dresden. Ebenso können kleine Kanzleien den großen Vorteil der persönlichen Ansprache und der direkten Kommunikation haben, große Kanzleien dagegen können häufig mit ihrem etablierten und renommierten Namen punkten. In jedem Fall gibt es in Deutschland wohl für jedes Rechtsgebiet eine Vielzahl von Anwälten, und auch die neueren Bereiche wie das Recht für Onlinestreitigkeiten sind davon nicht ausgenommen.

                                 Rechtsanwälte in Erfurt